Einladung zum Backkurs im Backhäusle AM 11.07.26 um 10 Uhr 

Es gibt Düfte, die wecken sofort schöne Erinnerungen. Frisch gebackenes Brot gehört zweifellos dazu.

Wer schon immer wissen wollte, warum ein Brot mal luftig, mal kompakt wird oder weshalb der Hefezopf manchmal lieber in die Breite als in die Höhe wächst, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen.

Im Backhäusle lädt der gelernte Bäcker Daniel zu einem ebenso lehrreichen wie genussvollen Backkurs ein.

Mit viel Fachwissen und praktischen Tipps erklärt er zunächst, welche Eigenschaften verschiedene Mehlsorten mitbringen und wie daraus Schritt für Schritt ein guter Teig entsteht. Dabei geht es nicht nur ums Rezept, sondern auch um das Verständnis:

Warum verhält sich ein Teig so, wie er es tut?

Welche Fehler können beim Kneten, Gehenlassen oder Backen passieren – und wie lassen sie sich vermeiden?

Anschließend heißt es: Ärmel hochkrempeln und selbst Hand anlegen.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer backt ein eigenes Brot sowie einen klassischen Zopf und nimmt die duftenden Backwerke natürlich mit nach Hause.

Der Kursbeitrag beträgt 10 Euro und beinhaltet sämtliche Zutaten und Materialien.

Ob Backanfänger oder Hobbybäcker – der Kurs bietet die Gelegenheit, Neues zu lernen, Fragen zu stellen und gemeinsam einen geselligen Tag rund um das traditionelle Backhandwerk zu erleben.

Denn eines ist sicher: Selbst gebackenes Brot schmeckt nicht nur besonders gut – es macht auch ein kleines bisschen stolz.

Anmeldung:
Anmeldung ab sofort über Lebenswertes Feldberg, per WhatsApp oder telefonisch 0171 38 555 00 oder mit dem QR-Code


Zum Vormerken: 

Künftig wird jeder zweite Samstag im Monat Backtag sein.
(13. Juni/ 11. Juli/ 08. August/ 12. September/10. Oktober/
14. November/ 12. Dezember).

Das Brotbacken im Backhaus 

Eine Geschichte aus dem Südschwarzwald

Brot als Grundlage des Lebens

Bis ins 18. und 19. Jahrhundert war Brot das wichtigste Grundnahrungsmittel im Südschwarzwald. Gebacken wurde nur wenige Male im Jahr, dann aber in großen Mengen. Die Brote bestanden meist aus Roggen oder Mischgetreide und mussten lange haltbar sein.

Warum Backhäuser entstanden

Das Backen im eigenen Haus war mit großer Brandgefahr verbunden. Gleichzeitig war Holz ein wertvoller Rohstoff. Viele Gemeinden begannen deshalb, das Brotbacken zu reglementieren und gemeinschaftliche Backhäuser einzurichten.

Das Backhaus im Dorf

Die Backhäuser waren einfache Gebäude aus Stein oder Fachwerk, meist etwas abseits der Wohnhäuser. Sie gehörten der Gemeinde oder einer Backgemeinschaft und wurden gemeinsam unterhalten und genutzt.

 Der Holzofen

Im Inneren stand ein großer gemauerter Holzofen mit hoher Wärmespeicherfähigkeit. Er wurde nur selten, dann aber intensiv beheizt. Regeln bestimmten Nutzung, Reihenfolge und Holzverbrauch.

Der Backtag

Der Ofen wurde über Stunden angeheizt. Nach dem Ausräumen der Glut wurden die vorbereiteten Brote eingeschossen. Die Restwärme nutzte man für Kuchen oder anderes Gebäck.

Gemeinschaft und Wandel

Das Backhaus war auch ein Treffpunkt des Dorfes. Mit der Verbreitung moderner Haushaltsöfen verlor es im 20. Jahrhundert an Bedeutung. Heute wird es wieder als Ort der Begegnung und Erinnerung genutzt.

Einladung zu Workshop und Backtag im Dorfbackhäusle am
07.März 2026 ab 11 Uhr Workshop, ca. 13 Uhr gemeinsames Backen.

Habt ihr mal wieder Lust auf den Duft von frischem Brot, warmem Kuchen
und ein paar gemütliche Stunden in netter Runde?
Dann kommt vorbei zu unserem nächsten Backtag im Dorfbackhäusle!
Gemeinsam wird angeheizt, gebacken und natürlich auch probiert. Egal ob
ihr schon Erfahrung habt oder einfach neugierig seid – alle sind herzlich
willkommen.
Damit unser Backhäusle auch in Zukunft lebendig bleibt, suchen wir
Menschen aus dem Dorf, die sich vorstellen können, beim Anheizen und
Backen mitzuhelfen. Keine Sorge: Ihr müsst das nicht können – ihr könnt es
bei uns lernen!
Vor dem Backen gibt es einen kleinen Workshop, bei dem wir alles rund
ums Anheizen und Backen zeigen. Ganz entspannt und Schritt für Schritt.
Workshop und Backen sind natürlich kostenfrei.
Wenn ihr mögt, dürft ihr gerne eine kleine Spende für das Holz dalassen.
Kommt vorbei, bringt gerne eure Backideen, eine Kanne Kaffee, Tee oder
Erfrischungen mit und lasst uns gemeinsam eine gute Zeit verbringen.
Wir freuen uns auf euch!
Es grüßt das Vorbereitungsteam Sonja, Carmen, Jo und Thomas

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